
schön zum 3. Mal findet ihr hier ein Türchen den Blogger-Adventskalenders den
Mona vom Tintenhain immer mit viel Liebe, vielen Blogger und natürlich euch organisiert. Mit Euch sage ich mit Absicht, den ohne euch gäbe diesen Kalender nicht. Wenn ihr nicht jedes Jahr so zahlreich mitmachen würdet, dann gäbe es auch diese schöne Aktion nicht mehr. Also bedanke ich mich hier bei Mona, bei den 22 anderen Bloggerinnen und dein euch Lesern.
Heute lasse ich euch an einigen meiner Erinnerungen an Weihnachten teilhaben – Also Schnuffelchen ganz privat:
Als kleiner Dreikäsehoch habe ich im Erzgebirge gelebt. Obwohl ich mit 6 dort weggezogen bin, kann ich mich noch immer an den Schnee erinnern, von dem wir jedes Jahr mehr als genug hatten. Wir lebten in einem Haus (wir im Erdgeschoß) mit meinen Großeltern (im Dachgeschoss)sowie meinem Großonkel und meiner Großtante ( im Mittelgeschoss). Von unserem Haus haben wir auf unserer Dorf im Tal mit Kirche und Schule gesehen und ansonsten hab es nur Wälder und Felder. Wobei die Wälder schon zu Tschechien gehörten. Gerade im Winter hatte das es unglaublich friedliches. Zu Weihnachten kamen alle in unserer Wohnstube zusammen. Es wurde gegessen und viel lacht und es kam der Weihnachtsmann – zumindest bis ich 5 war. Da habe ich ihn als meinen Opa enttarnt und im Jahr darauf klingelte es nur noch und ein großer Sack mit Geschenken stand im Flur. Aber hey, das war nicht meine Schuld. Immerhin ist er immer verschwunden, wenn der Weihnachtsmann kam und dann hatte der Weihnachtsmann auch noch Mamas Handschuhe an – was sollte ich als kleiner Besserwisser dann den anderes tun, als den „Betrug“ auf zudecken 🙂
Später sind wir in die Altmark gezogen. Dort gab es dann keine weiße Weihnachten mehr 🙁 Mehr als ein paar klägliche und graue Schneereste hat es dann nicht mehr gegeben. Doch auch da habe ich schöne Weihnachtsfeste erlebt. Denn dort ist der großteil meiner Familie mütterlicherseits und es gibt bis heute am 1. Weihnachtsfeiertag ein großes Familienfest bei meinen Großeltern. Am 25. Dezember treffen sich so schon mal um die 20 (oder mehr) Menschen, es ist laut, es ist voll und es wird gelacht. Schon zum Mittagessen treffen die Ersten ein und spätestens zum Kaffee sind alle Kinder Enkel und Urenkel da. Und nach dem Kaffee und Kuchen sind wir uns alle immer einig, das wir in diesem Jahr nichts mehr essen können, nur um zum Abendessen doch wieder volle Teller vor uns sehen zu haben. Dazu spielen wir Romee (meist in 2 oder 3 Gruppen), hören Weihnachtslieder und sprechen über alles was im letzten Jahr so los war. Geraden Kleinsten ist das immer ein riesen Spass, das sie irgendwie immer im Mittelpunkt stehen. Selbst die Müdigkeit kann sie nicht bremsen und so passiert es schon mal, das sie mitten im Spiel einfach nach hinten umfallen und schlafen. (Das darf sich mein Cousin jetzt jetzt gut 20 Jahren jeden Jahr wieder anhören 🙂
Inzwischen bin ich seit 16 Jahren selbst Mutter und wir haben unsere eigenen Rituale in die Weihnachtszeit eingebaut. Solange wir noch bei meinen Schwiegereltern gewohnt haben gab es an Heiligabend immer eine Pute und es wurde ganz ruhig und besinnlich der Abend angegangen, bevor am nächsten Tag dann meine Großfamilienfeier bei meinen Großeltern steigt und am 3. ist dann Reste-Essen und erholen angesagt. Schon immer habe ich auf meinem eigenen Baum in unserem Wohnzimmer bestanden, auch wenn wir die meiste Zeit bei meinen Schwiegereltern waren. Als meine Tochter und ich dann unseren eigenen Weg gegangen sind, haben wir anfangs Heiligabend bei meiner Mutter verbracht, aber ganz ehrlich – sie ist ein kleiner General und alles hat noch ihrer Pfeife zu tanzen. So sehr ich meine Mum liebe, das hatte nicht viel mit Weihnachten zu tun, wie ich es mir vorgestellt habe. Zumal mein Kind bis heute bei Kartoffelsalat meckert und das gab es nun mal bei uns traditionell zu Heiligabend. Also haben wir bald eine getrennte Heiligabendtradition zusammen kreiert.
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| 2014 |
Das heißt, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, hab ich den Baum geschmückt, während meine Maus ihr Zimmer aufräumen musste. Dann habe ich unser Weihnachtsmenü gemacht Knusperente, Rotkohl mit Äpfeln und Kartoffelklöse, ganz so wie mein Kind wollt. Ich geben zu, was Kind befiehl – wurde gemacht. Und das war OK. Wenn Kinderaugen zu Weihnachten glänzen, dann ist das einfach das größte. Selbst wenn sie Kinder groß sind.
Dieses Jahr läuft es zum erstmal anders. Meine Tochter geht ziemlich eigene Wege, inklusive der Tatsache, das sie inzwischen nicht mehr bei mir wohnt. Das ist nicht immer leicht, aber wir haben uns beide damit arrangiert. Somit wird es Zeit für eine neue Tradition. Zum ersten Mal habe ich meine Mum und Geschwister zu mir eingeladen. Es wird Kartoffelsalat und Nudelsalat (extra für meine Maus) geben, dazu Bockwurst und andere Kleinigkeiten. Ich hoffe, das es genauso gemütlich und schön wird und wenn nicht, dann war zumindest die ganze Familie zusammen.
Wie sieht es bei euch aus?
Gibt es Erinnerungen, die euch begleiten, wenn Weihnachten vor der Tür steht und habt auch ihr eure Rituale und Traditionen schon geänderten Familiensituationen anpassen müssen.
Was ist euch zu Weihnachten besonders wichtig?


Natürlich müsst ihr das nicht umsonst machen. Ein weitere Tradition zu Weihnachten ist für das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel„, welche ich zur Weihnachtszeit fast täglich konsumiere. Und eine DVD dieses Films könnt ihr bei mir gewinnen.
Teilnahmebedingungen:
– Dieses Gewinnspiel ist eine private Veranstaltung und Änderungen, sowie Irrtümer bleiben vorbehalten.
– Ihr seid mindestens 18 Jahre alt oder legt die Einverständniserklärung Eurer Eltern vor.
– Ich versende nur nach Deutschland. Solltet ihr aus dem Ausland teilnehmen, dann tragt ihr die zusätzlichen Portokosten.
– Sollte die Sendung auf dem Postweg abhanden kommen, wird kein Ersatz versendet.
– Das Gewinnspiel startet heute und endet am 10.12.2016 um 23:59 Uhr.
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