Oh Gott, ich habe mir doch tatsächlich vor genommen einen Post zum Thema Buchmesse zu verfassen. Damals konnte ich nur total betrunken oder vorübergehen unzurechnungsfähig gewesen sein. Beide wahrscheinlich nicht, daran könnte ich mir erinnern …. oder ????????????????
Nein, ich war nicht betrunken, 2. kann ich nicht ganz ausschließen. Aber was soll, nur so hab ich die beiden Tage wohl überlebt.
Ich bin ja tatsächlich mit der irrsinnigen Annahme zur Messe, das 1 Tagespensum auf 2 Tage verteilt, den Stress halbieren müsste –
dies war eine komplette Fehleinschätzung!
Am ersten Tag (Freitag) wollte ich mir etwas gönnen auf Grund der Befürchtung, das die späteren Züge stoppend voll sein könnten habe ich mir den IC gegönnt, der 2 h vor der offiziellen Öffnung der Buchmesse in Leipzig ankommt. Ich hatte zumindest in so fern Recht, als der der Zug schön leer. Allerdings ging meine Starbucks-Planung dann voll in die Hose, weil ich mich auch für Starbucks nicht gefüllt 3 h an stelle. Also bin ich zu Ludwig. Ist auch im HBf in Leipzig hat sogar einen integrierten Buchladen, aber ist nicht Starbucks. Grrr.
Naja, ich hab mich dann um halb 10 zur Messe aufgemacht – per S-Bahn – ich Volltrottel.
Die Bahn als voll zu bezeichnen wäre nicht nur untertrieben. Als die Tür sie schon schließen wollte, gab es doch tatsächlich noch ein Luftloch an der Tür für maximal 1,5 Leute auf den auch 2 Mädels zusteuerten, die auch noch gefüllt 10 neue Menschen mit hinzu zuwinkten. Leute – ich schwöre, ich hab die Rippen meiner Steh-Nachbarin knacken hören. Ich wäre am liebsten wieder ausgestiegen, aber da war nicht dran zu denken. Aber irgendwie hab ich die kurze Fahrt dann doch überlebt. Dann endlich dann stand ich dort:
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| Arthur-Gordon Wolf mit seinem Roman „Katzendämmerung“ (ich bin auch mit drauf, aber das dürft ihr gern ignorieren 🙂 |
Der ganze Tag verging dann wie im Flug. Ich habe mich in viele kleinere Verlagsangebote rein gelesen. Das erste Mal so richtig hängen geblieben bin ich beim Stand des Luzifer-Verlags. Laut eigener Website ist das kein Verlag für Angsthasen. Schon der erste Blick auf diese offenbart uns den Grundtenor der Publikationen – Thrill und Horror – also fast alles was das Herz schneller schlägt. Dort war sogar ein kleiner Plausch mit Inhaber Steffen Jassen und Autor Arthur-Gordon Wolf drin, dessen e-Book „Katzendämmerung“ noch am selben Abend auf meinem Reader gelandet ist. Falls er zufällig über diesen Post stolpert – ja, dein ganzes Reden hat nix genützt. Ich habe mir das eBook geholt, ist einfach praktischer für unterwegs und die Illustrationen hab ich mir ja am Stand anschauen und bewundern dürfen – Ich hoffe er kann es verzeihen, aber ich wollte nur noch Handtaschen und keine Koffer mehr mit zur Arbeit schleppen :).
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| Die Tintenelfe vom Tintenhain (links) mit Zöe Beck (mitte) und mich dürft ihr wieder ignorieren |





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