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| © Arena Verlag |
Originaltitel: The Sea of Tranquility
Verlag: ARENA Verlag
Format: Hardcover, eBook
Umfang: 496 Seiten
Erschienen: August 2014
(Quelle: Buchhrücken)
Meine Meinung:
Und außergewöhnlich ist die Geschichte der beiden auf jeden Fall. Das tote Mädchen und der Junge mit dem Kraftfeld des Todes, geben ein sehr ungewöhnliches Paar ab und vor allem ein Paar wider willen.
Lovestorys mit einer Altersempfehlung ab 14 Jahren, sind meist sehr kitschig und klebrig süß. Davon merkt man hier aber wenig. Stattdesen kommen hier 2 wirklich glaubwürdige Charaktere. 2 Menschen, denen das Leben übel mitgespielt hat und die seit dem ihr Leben auf ganz eigene Weise „meistern“. Doch als ihre Leben „kollidieren“ ist nichts mehr wie vorher und beide sind gezwungen sich ihren Ängsten zu stellen. Vielleicht gibt es ja doch ein Zukunft.
Josh hat in seinem Leben bereits fast alles verloren und sein Letzter halt verschwindet gerade. Inzwischen trägt er ein unsichtbares Kraftfeld um sich, durch das niemand an hin heran kommt. Einzig sein Freund Drew dringt hindurch, auch wenn niemand weiß wie. Und Drew bringt Nastya an.
Nastya war ein Kind mit ein unglaublichen Zukunft, bis zu einem schicksalhaften Tag – dem Tag an dem sie starb. Jetzt existiert sie nur noch. Sie versucht alle von sich fern zuhalten. Doch auch das funktioniert bei Drew nicht. Und so findet sie genau das, was sie nicht wollte – Freunde & Familie.
Beide Protagonisten verfügen über eine Tiefe, die ich nicht erwartet habe. Ebenso nicht die Tragik, gegen die die Protas ankämpfen. Ich habe jede Menge Klischees und Drama erwartet, doch bekommen habe ich sensible Geschichte über 2 sehr verletzte und verletzliche junge Menschen, die sich Stück für Stück ins Leben zurück kämpfen und das ohne es zu merken.
Zurück gelassen hat mich das Buch mit dem guten Gefühl, das es immer wieder weiter gehen kann. Das man auch ohne im Selbstmitleid zu vergehen, seinen Weg finden kann. Dieser geht nicht immer gerade aus, aber doch vorwärts.
Fazit: Einfach eine tolle Geschichte, die mit leisen Tönen überrascht, bei dem man schmunzeln darf, aber auch weinen.

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