© Rowohlt Verlag

Inhalt:

Eine ergreifende Geschichte über Einsamkeit, Liebe und die Sehnsucht nach einem Kind, eingebettet in die atemberaubende Wildnis Alaskas der 1920er Jahre.

In dem Wunsch, neu anzufangen, zieht das kinderlose Paar Mabel und Jack in die raue Natur Alaskas. Doch das harte Leben in der Wildnis setzt den unerfahrenen Neusiedlern zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden jedoch ein schon verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Am nächsten Tag entdecken sie ein feenhaftes blondes Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?

(Quelle: lovelybooks.de)

Meine Meinung:

Eine Geschichte wie eine Schneeflocke- federleicht und faszinierend, doch dabei auch fein- und tiefsinnig.
Eine Geschichte voller Magie.

Das Buch besteht aus 3 Teilen.  Der 1. Teil besticht vor allen durch Tauer und den Gefühl der Verlorenheit. Mabel ist nie über den Verlust ihres Baby hin weggekommen und Jack ihr Mann weiss nicht wie er ihr helfen kann. Dadurch entfremden sie sich immer mehr. Der Umzug nach Alaska war mehr ein eine Flucht, als eine wirklich bewusste Entscheidung. Und dieses Land scheint mehr von den Beiden zu fordern, als sie geben können. 
Im 2. Teil scheinen Sie endlich in Alaska angekommen sein. Im Winter ist Faina die Rettungsleine für Mabel und auch im Sommer ist Mabel endlich von Alaska eingenommen. Auch ihre Freundschaft zu der Familie Benson wird immer wichtiger für die Beiden.
Im 3. Teil wird das Schneemädchen erwachsen und obwohl sie sich bis auf Mabel und Jack, keinen anderen Menschen gezeigt hat, gerät sie in das Interesse von Garrett. Doch eine wildes Kind kann man nicht einsperren. 

Dieses Buch besticht durch seine leichte Erzählweise, durch sein Einfühlungsvermögen und die Liebe zum Detail. In jeden Wort fühlt man den Schmerz und die Einsamkeit, doch auch die Lebensfreude, die Liebe und die Hoffnung der Menschen in dieser Geschichte. Ein Buch das verzaubert und einem in seinen Bann schlägt. Von der ersten bis zur letzten Seite schaut man gebannt auf das Leben von Jack und Mabel, man bangt mit ihnen, möchte sie trösten und möchte mit ihnen Lachen.  Die Geschichte lebt durch ihre großartigen Charaktere und durch die raue und doch unglaubliche schöne Landschaft. 

Fazit: Ein Buch, das von Anfang an verzaubert.


2 Kommentare zu „Eowyn Ivey – Das Schneemädchen“

  1. […] „Das Schneemädchen“ von Eowyn Iwey Dieses Buch hat mich bereits 2012 in seinen Bann gezogen. In diesem Buch geht es zwar nicht direkt um Weihnachten, aber um Winter und es hat diese gewisse Stimmung, die ich gerade zu Weihnachten bei Büchern liebe. Inzwischen gibt es auch die etwas günstiges Taschenbuchausgabe. Ein Buch das sich wunderbar zum Verschenken eignet – für Mama, die Tante oder auch die Oma. […]

  2. […] Eowyn Ivey – Schneemädchen Akram El-Bahay – Flammenwüste Alan Bradley – Flavia de Luce Mord im Gurkenbeet Nora Roberts – ROT wie die Liebe Maggie Stiefvater – Nach dem Sommer David Baldacci – Die Jäger Dan Brown – Meteor A.J. Colucci – Die Kolonie Bryan Chick – Der geheime Zoo Rita Falk – Schweinskopf al dente Ist eine ziemlich bunte Mischung geworden – Fantasy, Romance, Thriller, Kinder- und Jugendbücher, und sogar ein Regio-Krimi hat es in Liste geschafft. Einige Titel sind mit Links unterlegt. Diese habe ich auf meinem Blog schon einmal rezensiert. Ich bin einmal gespannt, ob oder welche der Titel auch von euch schon gelesen wurden.  Mit dem nächsten TTT geht es am 16. Oktober weiter, dann zum Thema: Meine 10 liebsten Autoren. […]

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