(Quelle: amazon.de)

Reihe:                  The Against-Serie # 3 (4)
                                The Raines of Wind Canyon # 4
Originaltitel:    Against the storm
Verlag:                Mira Taschenbuch Verlag
Format:              Taschenbuch, eBook
Umfang:             370 Seiten (plus 10 Seiten LP im Anschluss)
Erschienen:      Juli 2013

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Inhalt:
Maggie O’Connell ist alles was Trace Rawlins nicht braucht. Sie ist schön, rothaarig und hat jede Menge Probleme – in Grunde wie seine Ex-Frau.
Für Maggie ist Trace die letzte Chance wieder Ruhe in ihr Leben zu bekommen, den ein Stalker verfolgt sie. Die Polizei will ihr nicht helfen, da sie ihr durch einen pubertären Fehler nicht glauben. Sie kommen sich während der Ermittlungen immer näher und als die Leidenschaft zwischen ihnen entbrennt, fängt auch ihr Haus Feuer.

Meine Meinung:
Die war mein 1. Roman dieser
Autorin. Zwar nicht im Bücherregal (da wartet noch Engelslieder auf mich), aber
auf den „bereits gelesen-Stapel“ ( und der ist aktuell
glücklicherweise noch größer als der SuB).  Diese Reihe hat im Original
bereits 9 Teile. Übersetzt wurden bisher allerdings erst Teil 2-4 der Reihe,
die unter 2 Titeln zu finden ist. Auf der Internetseite der Autorin Kat Martin heißt sie
AGAINST – Wiki, AMAZON und CO betiteln sie
allerdings mit THE RAINES OF WIND CANYON. Mir gefällt die Kat-Martin-Version
besser, da sie 1. kürzer ist und 2. besser passt. Immerhin beginnt jeder Titel
im Original mit Against. So viel zu Vorgeplänkel, den eigentlich geht es hier
ja um den Inhalt.
Maggie ist
eine taff und gut aussehend, allerdings auf Grund eines Fehlers in der
Vergangenheit auch in mancher Beziehung unsicher. Gerade wenn es um Gefühle
geht, traut sie sich selbst nicht. Das
Trace Rawlins seinen Gefühlen bei rothaarigen Frauen ebenfalls nicht traut,
hilft bei der gewärtigen Situation der Beiden natürlich auch nur dem Leser und
nicht den Protagonisten. Dieses kleine Problem sorgt für den ein oder anderen
humorvollen Aspekt der Geschichte, die doch einen sehr ersten Plot hat.
Den Stalking
ist wahrlich kein Kavaliersdelikt und wird hier ziemlich gut rüber gebracht.
Ich sage absichtlich ziemlich, da es ruhig noch dramatischer hätte sein können.
Doch in der Reihe der Lady Thriller stehen natürlich die Gefühle der beiden
Hauptpersonen füreinander im Vordergrund, also ist es OK so wie es ist. Die
einzelnen Stufen die das Opfer durch macht, werden aber dennoch gut rüber
gebracht. Vom ersten Brief über den ersten Einbruch bis hin zu ständigen über
die Schulter schauen und der finalen Eskalation. Auch daß man den Täter nicht
einfach als Bösewicht hinstellt, sondern als einen Menschen der ein tiefes
Trauma oder eine tiefes Problem hat, gefiel mir gut. Denn die Stalter sind nur
mal in der Regel Mensch, die sich ihres „Fehlers“ nicht einmal
bewusst sind und wirklich an das Glauben was sie meinen tun zu müssen. Ich
hatte sogar richtig Mitleid mit dem Mann.  Sehr gut hat mir auch die Spurensuche bis zum
Täter gefallen und auch die Sackgassen und Abzweigungen,
die Schlussendlich zwar für den Leser klar war, aber nicht für das
Opfer. 
An manchen
Stellen war die Geschichte zwar etwas vorhersehbar, aber trotz des guten
Schreibstils immer spannend und mehr als nur gut lesbar. Ich bin an einem
Vormittag durch die Geschichte gerutscht und das passiert mir nicht mehr sehr
oft.
Für Alle die Anfangs beim Wort Reihe/
Serie  aufgestöhnt haben, hier die
Entwarnung. Die Teile sind unabhängig voneinander  lesbar. Ich habe in diesem Buch einen Verweis
auf eine vorherige Geschichte gefunden. Bei der allerdings auf jegliche Spoiler
meiner Meinung nach verzichtet wurde. Es geht einfach um eine befreundetet Gruppe
Männer, die sich durch Militärdienst oder später kennengelernt haben und nun
natürlich alle nacheinander unter die Haube gebraucht werden J
Sicher könnte die Geschichte an man
manchen Stellen noch tiefer in die Stalking-Thematik eindringen,  doch eine spannende Thriller- Lovestory für zwischendurch
ist sie alle Male und für die langsam beginnenden kälteren Lesemonate
zweifelslos sehr gut geeignet.
Von mir gibt es auf jeden Fall 4 von
5 Punkten dafür.

P.S. „Engelslieder“ wird jetzt
garantiert nicht mehr lange auf dem SuB warten müssen.
  


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