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Inhalt:

Als Prinz denkt man, das Leben sei wie ein Märchen, aber für Tore Haakon ist es alles andere als perfekt. Deswegen ist er überglücklich, als ihm sein Onkel – der König von Norwegen – erlaubt, ein Jahr undercover als Student an einer amerikanischen Uni zu verbringen. Und noch mehr freut er sich, als er in die Fußballmannschaft aufgenommen wird. Doch es gibt ein großes Problem: Farron, der Captain des Teams, verabscheut ihn vom ersten Augenblick an. Also startet Tore eine charmante Offensive, um ihn für sich zu gewinnen. Doch je mehr er sich anstrengt, desto größer scheint sein Hass zu werden.  

Bis sich ihre brennende Feindseligkeit plötzlich in einem Moment entlädt und in einem heißen Kuss endet, den beide nur schwer vergessen können. Wie konnte das überhaupt passieren, wenn doch keiner von ihnen jemals einen Typen attraktiv fand? Farron will es einfach laufen lassen, aber Tore kann das nicht so schnell abhaken. Denn er ist dabei sich zu verlieben – und zwar heftig! Doch Farron weiß nicht, wer er wirklich ist. Und Tore fürchtet, wenn er es herausfindet, wird er nie wieder mit ihm sprechen … 

(Quelle: digital-publishers.com)

Meine Meinung:

SportsRomance ist wohl gerade mein heißer Sch…, oder? Klar, ich lese dieses Genre seit diversen Jahren. Ich habe aber tatsächich nicht dieses Genre als Kriterium favorisiert. Das dreht sich gerade. Und ja, auch dieses Buch ist wie seit Jahren bei mir so oft GayRomance, doch ich achte immer mehr auf den Sport-Effekt. Ich schleiche aktuell um eine Doc-Rom, kann mich aber noch nicht so richtig vom Sport trennen. Daher erstmal diese Geschichte. Nora Phoenix kam in den letzten Jahren des öfteren in meiner Leseliste vor – vor allem die Ballsy Boys hatten es mir damals angetan. Daher viel es mir nicht schwer, es auch ml mit Fussball zu versuchen (Trotz eines persönlichen Fussball-Trauma!) Ich musste meiner Sports-Bubble lesetechnisch treu bleiben.

„The Perfect Rival“ war für mich ein eher duschschnittliches Lesevergnügen. Wobei das nicht schlecht ist, ich habe in den letzten Monaten und Jahren so viele TOP-GayRomances gelesen, sodas ich wirklich anspruchsvoll geworden bin. Was ich mochte, war der Humor des Buches. Auch die meisten Charaktereogenschaften der Protagonisten waren schön, doch ich habe auch an Beiden Einiges auszusetzen, vor allem weil ich sie für unrealistisch gehalten habe.

Beide Protagonisten halten sich am Anfang für straight, haben aber im Grunde kaum ein Problem damit plötzlich auf einen Mann zu stehen. Ich hätte mit viel mehr struggle gerechnet und auch gehofft. Dann hat der eine Prota ein Problem mit dem offensichtlichen Reichtum des Anderen, aber er versucht nicht heraus zufinden, wo dieser herkommt – wer er ist. Er kann ihn angeblich nicht leiden (zumindestens anfangs), aber nimmt alle Ausflüchte und Ausreden einfach so hin – hä? Und dann das Thema Outing – gerade in diesen Kreisen – angehender Profisport und hohe Adelskreise – da habe ich mir etwas mehr Drama gewünscht, mehr Probleme an denen die Protas zu kämpfen und zu wachsen haben.

Aber das ist schon mäckern auf hohem Niveau. Den es ist ansonsten eine super süße Lovestory und die Jungs sind auch wirklich Nice. Keine Bad Boys, sondern gut erzogene Jungs, die vielleicht ein bisschen langweilig wären, wenn sie nicht gerade sehr gute Sportler und ein ein Prinz wären. Trotzdem haben sie mich nicht gelangweilt. Dafür haben sie sich tolle Dialoge geliefert. Haben sich nichts geschenkt und haben mich wirklich gut unterhalten.

Fazit: Die Geschichte hätte auf jeden Fall die Chance auf eine besondere Story gehabt, das wurde leider vertan. Aber der Leser kann sich einfach in die Geschichte fallen lassen ohne das Gehirn durch zu viel grübeln/überlegen abgelenkt wird. Genau das, was ich gern als Feel-Good-Roman bezeichne.

P.S.: Bei der Breaking the Playbook-Reihe handelt es sich eher um ein Royal-Com, das Band 1 und Band 3 einen Sports-Backround haben, ist eher Zufall. Also nicht wundern bei Band 2, der im Juli erscheint.

Von Kathleen

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