Heute wird es beim Waiting on Wednesday wieder ganz regional. Neben Kluftinger bin ich noch ganz vernarrt in einen weiteren Polizisten- in Eberhofer. Eberhofer ist auf seine Art genau so skurril und eigenwillig wie Kluftinger, allerdings mit einer noch eigenwilligeren Familie.
Sein Bruder als „Vaters Liebling“ hat eine inzwischen nicht mehr minderjährige thailändische Ehefrau und eine Tochter, die ihren Onkel mehr liebt als ihren Papa. Sein Vater züchtet Marihuana, im Garten des selben Hauses in dem seinen Polizisten Sohn im umgebauten Schweinestall wohnt. Und seine Oma kocht und bäckt nicht nur auf weltmeisterlichem Niveau – nein – sie versteckt Tote unter Obstbäumen, ist immer auf der Jagd nach Schnäppchen und versteht kaum noch ein Wort, was sie aber nie zugeben würde.
Das alles in Kombination mit nicht weniger eigenwilligen Bewohner seines Heimatortes. Doch so richtig interessant wird es, wenn sich sein ehemaliger Kollege Rudi mit einmischt, denn dann erweitert sich Eberhofers Wirkungskreis auch ganz schnell um München, Österreich oder auch Mallorca. Da auch diesmal Rudi seine Finger im Spiel hat, bin ich schon sehr gespannt, wohin es die Beiden jetzt noch verschlägt.
Diese Reihe ziehe ich sogar als Hörbuch vor. Diese werden von Christian Tramitz gesprochen, der in die Rolle wie die Faust aufs Auge passt. Schade, das er nicht in der Verfilmung seine eigentlich Paraderolle gespielt hat.
Umbracht is‘
Der Rudi zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu – denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe … (Quelle: dtv.de)

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