Hallo ihr Lieben,
inzwischen sind wir schon bei Tag 3 angelangt. Ihr habt das Buch schon kennengelernt und einige Themen rund ums Buch bei Nicole (Schönheit, Synästhesie) und Sarah (Leonardo da Vinci, Mona Lisa) gehabt. Heute bekommt ihr ein weiteres Thema das Buches
Dieses Thema ist schon fast so alt, wie die Menschheit. Bereits Euklid von Alexandria (ca. 3 Jh. v. Ch.) hat sich mit diesen … ja was ist es eigentlich … beschäftigt. Ich hab einmal ein bisschen im www gewühlt und verschiedenste Seiten durchsucht um zu verstehen, was hinter der Faszination verbirgt. Nunja so, mein Fazit nach dem Studium ist – schon immer war der Mensch von der Schönheit fasziniert und hat alle Möglichkeiten um diese Faszination zu erklären. Dabei haben die größten Genies die kompliziertesten Formeln aufgestellt, die haben Abhandlungen geschrieben und versucht, dem ganzen einen Namen zu geben. Man hat die Mathematik, die Kunst, die Philosophie genutzt um zu erklären, was genau uns so an der Schönheit bannt.
Link: Der goldene Schnitt in der Architektur
Heraus gekommen ist ein Verhältnis. Eine Proportion die uns besonders gefällig erscheint. Dabei ist es egal ob es eine Pflanze, ein Bauwerk oder eine Person ist. wenn ein gewisses Verhältnis in den Proportionen vorkommt, dann empfingen wir das was wir sehen als schön. Doch diese Schönheit ist nicht von uns menschen geschaffen. Die Natur kennt dieses Verhältnis, die Proportionen schon viel länger.
Link: Bilder zu Der goldene Schnitt in der Natur
Dieses Verhältnis finden wir in den Blüten (egal ob Rose, Margerite oder Clematis), in den Proportionen von Bienen und Schmetterlingen. Später bauten die Ägypter die Pyramiden, im alten Griechenland entstand der Pantheon in Athen, in Paris die Notre Dame, in Indien das Taj Mahal und die Liste lässt sich noch beliebig verlängern. In Bauwerken um die ganze Welt und durch alle Zeitalter, selbst bevor die Menschen eine Ahnung davon hatten, das alle diese Dinge sich auf einen gemeinsamen Nenner zurechnen lassen.
Auch die Kunst kennt den Goldenen Schnitt. Das berühmteste Beispiel ist die Mona Lisa. Die im Louvre/ Paris, die im Prado/Madrid und auch die Ilseworth Mona Lisa. Als bekanntester Vertreter kann wohl Leonardo da Vinci bezeichnet werdet. Obwohl auch sein bekanntes Mailänder Werk „Das letzte Abendmahl“ die berühmten Proportionen aufweisen, so hat er erst danach mit seinen Studien zu diesem Thema begonnen. Sein Weggefährte in diesem Abschnitt war Luca Pacioli, mit dem er an dem berühmten divina proportione arbeitete. Das Werk das als „Über das göttliches Verhältnis“ übersetzt wurde, ist heute noch in wissenschaftlichen Kreisen überaus bekannt. Zu dieser Zeit entstanden auch die Mona Lisas und der vitruvische Mensch.
Link: Werke von Leonardo da Vinci
Ab dem späten Mittelalter war der goldene Schnitt dann für Architekten, Künstler und der gleichen wie eine Schablone. Man fand die Proportionen in zahlreichen Bauwerken, die oftmals noch in unsere Zeit überdauerten – der Kölner Dom, die Palazzo in Venedig und und und. Selbst heute findet sich der goldene Schnitt in der Mode, der Kunst, der Literatur, selbst dem Fernsehen.
Der goldene Schnitt war Thema in Dan Browns Sakrileg, eine Folge in Criminal Minds stand unter diesem Thema und wenn man weiter suchen würde fände man noch mehr. Auch das Net ist voll von Artikel, Aufsätzen, Büchern, Bildern die sich auf dieses „Grundformel“ der Ästhetik beziehen. Wahrscheinlich werden wir auch in 1000 Jahren, in 10000 Jahren noch davon besessen sein.
Bezug zum Buch „Das Mona Lisa Virus“ von Tibor Rode
Es ist wohl kaum verwunderlich, das auch der Vater von Patryk Weisz diesem Mysterium verfällt. Doch er sieht darin nicht die Schönheit, sondern eher das verderben, was in Kombination mit seinen fast unbegrenzten Mitteln zu einem Drama für viele Menschen gerät.
Solltest ihr es bis jetzt geschafft haben, so beglückwünsche ich euch 🙂 Ich weiß ich hab mich für ein recht trockenes Thema entschieden und nicht jeder findet es so interessant wie ich. Ich hab mich auch wirklich zurück gehalten mit Erklärungen und dem Versuch die Formel für euch aufzuschlüsseln. Immerhin sollte dies dem Verständnis des Buches und nicht zum Einschlafen für euch gedacht sein. Daher erlöse ich euch jetzt auch.
Gewinnspiel:
Ich hoffe, ihr seit jetzt noch etwas neugieriger auf das Buch geworden. Den das Buch hätte eure Neugier echt verdient. Mit etwas Glück hat ihr sogar die Chance auf eines von 3 signierten Exemplaren des Buches, die vom Verlag zur Verfügung gestellt worden sind. Ihr müsst aber etwas dafür tun!
Beantwortet folgende Frage:
Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme ist bis einschließlich zum 11. Mai 2016 möglich. Die Gewinner werden am darauf folgenden Tag auf allen Blogs verkündet und haben dann eine Woche Zeit uns ihre Postadresse zukommen zu lassen. Des weiteren erklären sie sich damit einverstanden, dass ihre Adressen an den Verlag zwecks Buchversand weiter gegeben werden.
04. Mai 2016 bei Nicole von About Books – Buchvorstellung + Schönheit + Synästhesie
05. Mai 2016 bei Sarah von Books on Petrovafire – Leonardo da Vinci und die Mona Lisa
06. Mai 2016 bei Kathleen von Schnuffelchens Bücher (also hier) – Der goldene Schnitt
07. Mai 2016 bei Denise von Little Dragon’s Library – Bienen und Bienensterben
08. Mai 2016 bei Denise von Tapsis Buchblog – Der Mona-Lisa-Virus
09. Mai 2016 bei Martina von Höhle der Leseratten – Interview mit Tibor Rode


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