Inhalt:

Mark O’Brien ist endlich ehrlich zu sich selbst. Seine Beziehung mit Rachel ist vorbei und er zieht aus dem Haus aus, in dem sie sechs Jahre lang gemeinsam gelebt haben. Sie verstehen sich gut, aber er kann keine Beziehung retten, wenn der Mensch, mit dem er zusammen ist, das falsche Geschlecht hat.

Jamie Robertson, einer der Umzugshelfer, ist groß, umglaublich attraktiv und Mark vom ersten Blick an hin und weg. Als ein Pappkarton reißt und so einen Inhalt sehr persönlicher Natur, von dem Mark nie wollte, dass ihn irgendjemand zu Gesicht bekommt, preisgibt, ist er peinlich berührt. Es ist jedoch der Auslöser einer wunderbaren Freundschaft mit gewissen Vorzügen.
Jamie führt Mark in die Freuden des Schwulensex ein. Die beiden Männer kommen sich immer näher und aus „nichts Ernstem“ wird etwas ziemlich Ernstes für sie beide. Kommunikation ist jedoch nicht gerade ihre Stärke. Wird einer der beiden jemals den Mut finden, zu seinen Gefühlen zu stehen?
Quelle: Dreamspinner Press


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Meine Meinung:
„Nichts Ernstes“ ist eine nette Coming Out Geschichte, die mit Mark und Jamie zwei sympatische Protagonisten hat. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht völlig überzeugen. Wie realistisch ist es, das die Ex nach 6 gemeinsamen Jahren das Coming Out ruhigen Gemüts auf nimmt. Das Mark von heute auf morgen von Frauen auf Männer im Bett umstellen kann und das ohne größere Unsicherheiten und Selbstzweifel? Das hat mich gestört. Die ganze Geschichte war zu glatt, zu nett – so ist das Leben eigentlich nicht. Doch sonst liest sich die Geschichte ganz gut. Ein wenig Humor, etwas Prickeln und zwei Männer, die sich und die Liebe entdecken.

Fazit: Wenn der Autor ein paar Unsicherheiten bei seinem Protagonisten zugelassen hätte, dann hätte die Geschichte durchaus ein Anwärter auf eine 5 Punkte-Wertung sein können. So reicht es leider nur zu 3,5 von 5 Punkten.

Das Buch ist aktuell wieder erhältlich. Mehr Infos findet ihr hier https://jaynorthcote.com/nichts-ernstes/

Erstveröffentlicht am 29.10.2017, überarbeitet am 17.06.2022

Von Kathleen

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